Organisation: Das Paradepferd beim Gestalten von Unternehmen

Oft hört man die Äusserung, dass mit dem Denken in Geschäftsprozessen die Aufbauorganisation überflüssig wird. Der Organisationswürfel hilft, sich Gedanken zwischen den Beziehungen von Aufbau- und Ablauforganisation zu machen, da er die unterschiedlichen Elemente und Dimensionen des Unternehmens gut verständlich aufzeigt.  

Die Aufgaben sind ein ganz zentrales Element der Organisation. Sie werden im Rahmen der Aufbauorganisation geregelt. In welcher Reihenfolge (d.h. Prozesse) die Aufgaben ausgeführt werden, ist ein Teil der Ablauforganisation.  

Die Aufgabenträger sind die Menschen, welche die Aufgaben erfüllen. Dafür müssen die Kompetenzen und Verantwortlichkeiten geregelt sein. Dies ist wieder ein Teil der Aufbauorganisation: Wer kann wem Weisungen beim Erledigen der Aufgaben geben.

Die Aufgabenträger benötigen Sachmittel (Werkzeug, IT, Fahrzeuge, Geld usw.), um die zugeteilten Aufgaben zu erfüllen. Auch hier ist es eine Frage der Aufbauorganisation, wer die finanziellen Mittel dazu freigeben kann.  

Die Informationen sind die Wissensbasis, welche die Aufgabenträger zur Erfüllung der Aufgaben benötigen. Dabei geht es um das benötigte Fachwissen wie auch um Informationen zu Menge, Zeit und Qualität des erwarteten Outputs. Auch hier stellt sich die Frage: Wer ist zuständig, um Mengen, Qualität und Zeitpunkt der Aufgabenerfüllung zu steuern?  

Aufbau- und Ablauforganisation sollten stark miteinander verzahnt und abgestimmt sein, damit das Unternehmen seine Ziele effizient und wirkungsvoll erreichen kann. Hier steckt oft Verbesserungspotenzial, unter anderem bei Veränderungen in- und ausserhalb des Unternehmens.

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