Regelkreis

In den Anfängen des Qualitätsmanagements wurde rasch erkannt, dass es zwischen den Erfordernissen des Kunden und der Erfüllung dieser Kundenforderungen einen geschlossenen Regelkreis geben muss, der die Qualität der Leistungen zwischen «Input» und «Output» sicherstellt.  

William Edwards Deming legte dafür den nach seinem Namen genannten Regelkreis fest. Es ist ein geschlossener, in vier Schritten aufgebauter Kreislauf, welcher die Aktivitäten auf verschiedenen Stufen eines Unternehmens regelt.  

Der auch als PDCA bekannte Regelkreis plant (P), führt durch (D), überwacht (C) und lernt (A), um sich weiter zu entwickeln. Er kann auf einzelne Prozessschritte angewendet werden und ist damit Basis für das Prozessmanagement. Auch die neue HLS-Struktur, das Basismodell für ISO zertifizierbare Managementsysteme, nimmt den Gedanken des Regelkreises auf.  

Dabei besteht ein Managementsystem aus vielen Regelkreisen, welche über unterschiedliche Stufen aufeinander abgestimmt sind: gut funktionierende «kleine» Regelkreise in den operativen Tätigkeiten dienen dazu, die «mittleren» und «grossen» Regelkreise auf eher strategischer Ebene anzutreiben und damit die Unternehmensziele zu erreichen.

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