Luftqualität in Innenräumen: eine App erinnert rechtzeitig ans Lüften

Seit Beginn der Pandemie wird viel von Virenübertragung durch Aerosole gesprochen, die durch gute Lüftung reduziert werden können. Doch auch zu viel CO2-Belastung kann zu Kopfschmerzen, Unwohlsein und Konzentrationsschwierigkeiten führen.

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung empfiehlt eine App, die über Luftqualität in Innenräumen und Folgen für die anwesenden Menschen informiert. Sie stellt ein Berechnungstool zur Verfügung, um anhand von Nutzungsart, Raumbelegung und Raumvolumen den Lüftungsrhythmus zu berechnen. Es kann sogar ein Wecker gestellt werden, der ans Lüften erinnert.

"Regelmäßiges Lüften ist die einfachste Schutzmaßnahme gegen die Effekte von zu viel CO2", sagt Dr. Simone Peters, Gefahrstoffexpertin im IFA. "Das wird im Eifer des Gefechtes leider häufig vergessen, oder es wird einfach viel zu selten gelüftet. Laut Arbeitsstättenrecht soll ein Wert von 0,1 Volumenprozent (1.000 ppm) CO2 in der Raumluft nicht überschritten werden, um fit und aufmerksam zu bleiben. Mit unserer App kann dieser Wert überall eingehalten werden, vor allem dort, wo gelernt und gearbeitet wird."

Der Rechner basiert auf den Ergebnissen einer Studie der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen (UK NRW), die CO2-Konzentrationen während 720 Unterrichtsstunden in 111 Schulen gemessen hat. Vergleiche haben gezeigt, dass die Ergebnisse für die Sekundarstufe auch auf den Bürobereich übertragbar sind.

Download für Android und Apple in den App-Stores oder hier: https://www.dguv.de/de/mediencenter/pm/pressearchiv/2020/quartal_1/details_1_377742.jsp

 

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